Outsourcing
Saisonale Spitzen auffangen: Kundenservice an Black Friday und Feiertagen
17. März 2026 · 6 Min. Lesezeit
Das Spitzenlogbuch des Einzelhändlers
Black Friday, Nikolaus, Weihnachten, der Winterschlussverkauf im Januar: Innerhalb weniger Wochen kann sich das Gesprächsvolumen verdoppeln oder verdreifachen. Gleichzeitig ist das genau die Zeit, in der eine verpasste Antwort am teuersten ist, denn jeder Besucher hat Kaufabsicht.
Warum Zeitarbeitskräfte selten funktionieren
Aushilfen für Spitzenwochen müssen rekrutiert, eingearbeitet und begleitet werden — genau in der Zeit, in der Ihr Team ohnehin ausgelastet ist. Bis sie selbstständig arbeiten, ist die Spitze meist schon vorbei.
Vorbereitung, die wirklich funktioniert
Sechs Wochen vorher zu beginnen, macht einen enormen Unterschied:
- Analysieren Sie die Fragen des Vorjahres und aktualisieren Sie Ihre Standardantworten.
- Stellen Sie die wichtigsten Informationen proaktiv auf Ihre Website: Lieferzeiten, Rückgabefristen, Deadlines für die Weihnachtslieferung.
- Automatisieren Sie Statusfragen — der größte Volumentreiber während Spitzenzeiten.
- Skalieren Sie Ihre Besetzung flexibel über einen Partner, der pro Gespräch abrechnet.
- Verlängern Sie Ihre Öffnungszeiten gerade in den Spitzenwochen, wenn abends am meisten gekauft wird.
Der Vorteil der Abrechnung pro Gespräch
Wer pro abgeschlossenem Gespräch zahlt, skaliert automatisch mit der Spitze mit und zahlt in ruhigen Monaten wieder weniger. Genau deshalb entscheiden sich saisonabhängige Unternehmen oft für ein flexibles Outsourcing-Modell.
Werten Sie direkt nach der Spitze aus
Halten Sie direkt nach den Spitzenwochen fest, welche Fragen dominierten und wo die Wartezeiten anstiegen. Diese Notizen sind im nächsten Jahr Gold wert — und meist weisen sie auf Verbesserungen an Ihrer Website hin, die das Volumen dauerhaft senken.